Sanierung der Pferdeklinik des Institut suisse de médecine équine (ISME) abgeschlossen

Schweiz. Depeschenagentur, 21.02.2015

Universität Bern - Sanierung der Pferdeklinik des Institut suisse de médecine équine (ISME) abgeschlossen

Am Freitag (20.2.2015) hat Regierungspräsidentin Barbara Egger-Jenzer die sanierte Pferdeklinik Bern des  ISME der Universität Bern und Agrogoscope eingeweiht.

Die Pferdeklinik des Institut suisse de médecine équine (ISME) am Tierspital in Bern ist in den vergangenen zwei Jahren umfassend saniert worden. An der Universitätsklinik werden Tierärztinnen und Tierärzte ausgebildet und jährlich rund 2000 Pferde behandelt. In den neuen Räumlichkeiten können die Arbeitsabläufe effizienter gestaltet und heutige Hygienestandards eingehalten werden, wie die bernische Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion am Freitag mitteilte. Die alten Räumlichkeiten stammten aus den 1960-er Jahren und waren zusammen mit dem benachbarten Lindenhofspital und dem Neufeld-Gymnasium im Berner Länggassquartier erbaut worden. Wie in der Humanmedizin sind nun die Raumabfolgen von schmutzig bis sauber organisiert.

Neu wurden ein septischer und ein aseptischer Operationssaal gebaut. Die verwendeten Materialien in den Sälen sind robust und belastbar, schliesslich sind dort Hubstapler unterwegs und die Räume werden mit Wasser aus dem Hochdruckschlauch gereinigt. Bei der Ausgestaltung der Details wurde auf die speziellen Bedürfnisse der Pferde geachtet. So wurden beispielsweise Spiegelungen vermieden, die die Tiere erschrecken könnten. Weiter wurden auch die Zugangswege entflochten. Die Ver- und Entsorgung erfolgt über die Nordseite. Kunden und Patienten gelangen über den Hof zur Klinik. Der Hof dient auch zum Bewegen der Pferde. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 14,86 Mio. Franken. Die Bauarbeiten erfolgten unter laufendem Betrieb.

Rahmenbedingungen für Spitzenleistungen

Die neue Klinik diene ganz stark der Pferde-Spitzenmedizin in der Schweiz, sagte Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer bei der Einweihungsfeier laut Redetext. Die neuen Operations- und Pflege-Einrichtungen machten es den Veterinärmedizinern nun endlich möglich, "genau diejenige Spitzenarbeit zu leisten, zu der sie fähig sind", führte Egger aus. Dies diene letztlich der gesamten Universität Bern, die sich im harten, nationalen und internationalen Wettbewerb befinde.

Stallgang   OP-TraktInnenhof Abend

 

 

 

 

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